Dienstag, 17. September 2013

Saison-Fragmente : 



Ich habe schon lang nichts mehr von mir hören lassen...

Nicht, dass ich in diesem Jahr nichts erlebt habe, aber über viele Dinge habe ich bereits berichtet und musste mich fragen ob OGP, Scuderia Hanseat, hoRSt Umbauten, usw. jeweils einen eignenen neuen Post wert waren. Die Antwort war letztlich immer "Nö".
Da die Saison bisher zwar unspektakulär, aber nett war gibt's hier ein paar Fragmente, sozusagen in loser Schüttung.

Zur Oldtimer Tankstelle fahre ich jetzt öfters, wenn ich mittags in der Gegend bin. Nett, Retro, unaufgeregt, nicht zu "hip"

ein Regalmuseum:


Komische Leute:



Auf der Technoclassica wieder ein paar feuchte Träume gehabt:



Genauso wie auf der Bremen Classic Motorshow:


...

Der Targa hat jetzt Fuchs-Felgen bekommen. Ich finds schön und stilvoll. Andere halten das für eine Todsünde. So lange es meiner Frau, mir und den Kindern gefällt, who cares ? Wie findet Ihr es ?


Die ursprünglichen 18" Räder, die sogenannten Lassie-Räder passen wunderbar auf den hoRSt, so dass ich endlich etwas breitere Reifen fahren kann.


Warum Lassie-Räder ?
ganz einfach, diese Räder finden den Weg nach Hause immer wieder zurück. Bereits 2010 wurden sie uns aus der Tiefgarage geklaut. Bei Ebay hab ich sie wiederentdeckt, ersteigert und mit der Polizei zusammen abgeholt... ohne zu bezahlen, is ja wohl klar. Letzten Winter das gleiche Spiel. Unf**ckingbelieveable ich habe die Räder wieder bei Ebay entdeckt, wieder ersteigert und wieder mit den Cops zusammen abgeholt. Immerhin war der Verkäufer nicht derselbe. Übrigens glaubt bloss nicht, dass bei so was noch ernsthaft ermittelt wird. Bei dem "Händler" waren Klimabedienteile, Navigationssysteme und Xenon-Scheinwerfer verschiedener Marken im Angebot. Da war die Polizei ganz überrascht, dass ich einfach mal auf "ähnliche Artikel des Verkäufers" geklickt habe. Die Jungs kommen immer wieder schadlos da raus, weil sie immer versichern, sie haben die Teile jemand anderem abgekauft (der natürlich unter den angegebenen Kontaktdaten nicht existiert).
... desillusionierend

Aber weiter zur Nordschleife:
Bei der Scuderia Hanseat gibt's nicht viel zu berichten, Wetter war solala, Prüfung im nassen, kein grosses Erfolgserlebnis. Ausser dass ich meinen Freund Sascha mit dabeihatte, der es sichtlich genoss, mal wieder Nordschleifenluft zu schnuppern. Für die nächste Saison haben wir uns vorgenommen, gemeinsam mit seinem alten Elfer am Lehrgang teilzunehmen.




Ein paar Trackdays gabs auch, einer unmittelbar nach dem OGP. Zauberhaftes Wetter, Wahnsinnsfahrzeuge, eine traumhafte Ausfahrt mit 3 Porsches durch die Eifel, ...



 

 






Dank einer neuen Kamera gibt es jetzt auch ein paar lustige Effekte bei den Bildern. Aber was nützt die beste Kamera, wenn der Betrachter kaum Talent hat. Ich hoffe einige Bilder gefallen trotzdem. Freue mich über Feedback.

Montag, 11. Februar 2013

Rennen fahrn im Winter ?

Soso, Du fährst also Rennen im Winter ?




































Jaaaa, Neee,  is klaar.








































Hääää ?





































Ja ! Natürlich fahr ich Rennen im Winter. Otto-Normal-Rennfahrer lässt seinen GT3 über den Winter nach Ascari, oder Monza bringen... Hauptsache Italien würde der Fußballer sagen. Aber wer ist schon gern normal ? Die Alternative ?

Wintercup



So etwa siehts es an einem freundlichen Samstagmorgen am Sachsenring aus. Der Dienst-Diesel hat mich brav durch Staus, Vollsperrungen und Schneeverwehungen auf der Autobahn zu diesem idyllischen Hohenstein Ernsttal gebracht.


Die Sonne taucht die Start-Zielgerade in goldenes Licht...  oder auch nicht.



In den Boxen wird emsig gewerkelt.

Und dann gehts raus, die Strecke freifahren.


mal fährt man Hecktriebler:
 

mal Frontkratzer, dafür mit fettem Spoiler:




oder ohne:



ouwps...

übrig bleibt ein kleines Stilleben:




auch sonst gibt es hier die eine oder andere Kuriosität.




Schrubber ???

tststs... fehlt nur noch, dass die sich davon Tassen machen ;-)



Back to Racing.



Start:


und danach:



Ein legendärer Mann, der so war wie wir alle sein wollten sagte mal den berühmten Satz:

"Racing is Life... everything in between is just waiting."


Bevor man zu lange wartet und alles verlernt kann man ja auch ein bisschen Anarcho-Racing in der Winterpause einschieben. Mich juckt es mittlerweile, mir einen eigenen Wintercup-Racer aufzubauen. Andererseits: Anreisen, Rennen, Abreisen hat auch was.

Bis zum kommenden Winter hab ich noch genug Zeit, mich nochein paar Mal umzuentscheiden.

So long !

Donnerstag, 1. November 2012

Brighton und London, Rockerstour

Schon ewig wollt ich da mal mit 2 Rädern hin... das Ace Cafe in London.



An kaum einem Ort findet man so herrlich schräge Typen, speziell wenn das alljährliche Ace Cafe Reunion stattfindet.
 
Aber beginnen wir von vorn. Spetember 2011, Stadtparkrennen in Hamburg. Der Organisator hat den Bogen des erträglichen nach Ansicht vieler Rockers eindeutig überspannt. Die häufige Terminüberschneidung zwischen dem Hamburger Stadtparkrennen und dem Ace Reunion ist damit eindeutig vom Tisch, die Septemberbespaßung für 2012 ist damit festgelegt... und es ist nicht das Stadtparkrennen.
 
Gleichzeitig steigt meine Lust, wieder mehr Motorrad auf der Straße zu fahren. Immer häufiger brachte mich meine innere Stimme beim Motorradrennfahren aus meiner eigenen Komfortzone. Ich glaube auf innere Stimmen sollte man hören. Entspanntes Reisen auf dem Moped wiederum reizt mich wieder mehr. Eine Frage des Alters ?
 
Egal. Der Plan steht, wir entscheiden uns, Brighton als Wochenend-Basis auszuwählen. Klassische Anreise mit dem Hänger bis Calais, weil sooo spannend ist die Strecke bis dahin auch nicht. 4:00 Uhr morgens losfahren, 11:30 da sein, ganz entspannt, unsere Fähre geht erst um 15:00 (oder so). Es soll ja Leude geben, die brauchen 2 Stunden länger ohne Hänger ;-)
 
Maddy (r.) und ich am Fähranleger-Parkplatz 
 (übrigens alle Bilder, die zumindest einigermassen aussehen, sind von ihm. Ich hatte mal wieder weder Talent, noch Kamera dabei) 

Horde Rockers wartet auf die Fähre:

Nach kurzer Überfahrt erscheint die Steilküste von Dover, zwangsläufig denke ich an "Quadrophenia"
    
In meinem Ohr klingt "The Who" und ich frage mich, ob ich damals Rocker oder Mod gewesen wäre. Ich glaube ich wäre für beides zu uncool gewesen. Mit 17 hatte ich nur Motocross im Kopf.
 
Die Rockers fahren von Dover nach London, Maddy und ich fahren an der Küste der Sonne entgegen, Richtung Brighton. Was für eine schöne und lockere Fahrt. Hätten wir eine Fähre früher bekommen, häte die Sonne nicht so geblendet.
 
Kleine Pause in Folkestone, wo ich zum ersten mal mit 14 war und kleinen Engländerinnen unter die Röcke geguckt habe.
 
Endlich angekommen, checken wir im New Madeira ein, ein in der Schwulenszene etabliertes Hotel, direkt am Madeira Drive vor dem Riesenrad und der Pier. Der Funky-Fish Club ist direkt unter uns, außerdem wird dieses Etablissement gern für Hen-Nights genutzt. Viele aufgeschlossene, albern gekleidete Damen da... sehr lustig. 
 
Blick von der Hotelterasse:

Alles in allem ein sehr nettes Hotel, nette und herzliche Leute, wenn man eine Bausubstanz erwartet, die ein vergleichbares deutsches Hotel bietet, wird man leicht enttäuscht sein. Wir taufen unsere Herberge liebevoll in "Dirty Rotten Madeira" und trinken Bier mit besoffenen Engländerinnen.
 

 
Morgen gehts zum "Ace", also ab in die Heia.
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Aufgewacht, die Sonne lacht.
 
ca. 130 km später, nach 2 Stunden netten Cruisen über ruhige alte Landstrassen und eineinhalb beschissenen Stunden Londoner Stadtverkehr sind wir da. 
 
 

Mopeds zum Niederknien stehen hier neben Mopeds zum Fremdschämen. Hier ein paar gute:


 

Drinnen dann ein Blick auf die Freaks:
 
 
Immer schön unauffällig fotografieren, damit man nichts aufs Maul bekommt.



 
 
Wieder draussen:

 
 
Rockn Roll:
 
 
und wieder "Quadrophenia"

 
Nett wars, ab zurück nach Brighton, vorher ein Abstecher ins Brooklands Museum (Tipp: Klasse Museum, man sollte versuchen möglichst deutlich vor 17:00 da anzukommen).
 
Dann zurück an die Pier, zu Burger und Bier... das reimt sich ja !
 
Am nächsten Morgen sehen wir die Welt durch etwas zusammengekniffene Augen. Der Kieselstrand eignet sich hervorragend für eine morgendliche Rast nach dem anstrengenden Frühstück.
 

 
Ab 10:00 füllt es sich wieder. Erstaunlich wie viele Scooter da sind.


 
Hatte ich das Wort "Quadrophenia" eigentlich schon benutzt ?
 
Diesmal aber ohne Haue, sondern in cooler Eintracht... Mods und Rocker
 
 
Yuppie-Harleys... aber sehr geschmackvoll und sehr schön gemacht !
 

 
Natürlich wieder Englisches Alteisen:
 
Luzifers Krankenfahrstuhl... auf dem Sitz klebt der einfache Hinweis: "You touch, You die"
 
Ach ja,
 
 
Elvis war auch da !


Nächstes Jahr kommen wir wieder. Vielleicht mit Vespa, vielleicht mit der alten DKW. Vielleicht auch mit ner Militär-Maico. Ob unsere Freunde von der Insel das lustig finden ?
 
Ich glaube diese Gestalten haben immer was zum lachen.
 
So long.